Adret Bakatoula ist Hochschullehrer an der Universität Yaunde, Kamerun. Er hat 2025 an der Hochschule für Philosophie München über Heideggers Kritik am Christentum in den „Schwarzen Heften“ promoviert. Von ihm sind mehrere Gedichtbände in französischer Sprache erschienen.

Georg Beuerlein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Teilnehmer des Marianne-Plehn-Programms. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem nomadischen Schreiben in Wolfgang Hilbigs Lyrik und Prosa ausgehend von den Betrachtungen zur Literatur Franz Kafkas und Gilles Deleuzes.

Daniel Figueroa ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur- wissenschaft und Medienästhetik an der Fernuniversität in Hagen und Lehrbeauftragter an der LMU München. Seine Dissertation widmet sich dem Komplex der narrativen Darstellung von Institution und Leben am Beispiel von Franz Innerhofer, Thomas Bernhard und Georges-Arthur Goldschmidt.

Georg Huber hat Germanistik und Philosophie an der LMU MÜnchen studiert. Anschließend war er Mitarbeiter im Projekt „Abenteuerdiskurse zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus: Transformationen des Abenteuers im Bürgerlichen Realismus“. Er promoviert über Alfred Döblins „Berge, Meere und Giganten“.

Jens Kabisch hat Bildende Kunst in München, Berlin und London studiert und nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Künstler mit der Arbeit „Innocent Nation. Barack Obama und die Politik der Authentizität“ promoviert. Derzeit arbeitet er zum Zusammenhang von Bilderverboten und der Rationalität juridischer Ordnungen.

Anna Kostner studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Paris und Madrid. Seit 2019 schreibt sie ihre Dissertation an der Universität Münster zum Thema „Poetik des Atopischen. Untersuchungen zu Jorge Luis Borges, Samuel Beckett und Thomas Bernhard.“ Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für AVL der LMU München und arbeitet seit 2024 am Département d’Études germaniques et nordiques der Sorbonne Université in Paris.

Clemens Pornschlegel, Professor i.R. für neuere deutsche Literatur, LMU München. Arbeitsschwerpunkte: politische Ästhetik, religiöse Bezugspunkte der literarischen Moderne. // Publikationen (Auswahl): Penser l’Allemagne. Littérature et politique aux XIXe et XXe siècles, Paris (Fayard) 2009; Hyperchristen. Studien zur Präsenz religiöser Motive in der literarischen Moderne, Berlin, Wien (Turia+Kant) 2011; „Proletarische Allegorese. Zum Verhältnis von Poesie, Religion und Arbeit bei Simone Weil und Charles Baudelaire“, in: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, Jahrgang 95, Heft 4, Dezember 2021, S. 397-421.

Simon Schkade ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere Deutsche Literatur an der LMU München. Seine Dissertation „Literarische Diagnostik. Die totale Krise der Weimarer Republik im Spiegel des sozialen Realismus, 1929-1933 ist Anfang des Jahres bei transcript erschienen. Arbeitstitel des aktuellen Projekts: „Die Ausschließlichkeit der Nation. Literarische Subversionen von Nationbuilding und Nationalismus.“

Mats Jonathan Siekmann ist Lehrbeauftragter für die Medienkulturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Luyao Wang hat Germanistik, Sinologie sowie Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilian -Universität München studiert. Sie arbeitet an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und promoviert über die katholische Kulturzeitschrift ,,Hochland“. In ihrer Dissertation geht sie der Frage nach, wie eine Kultursynthese zwischen modernen Denk- und Lebensformen sowie katholischem Glauben und Denken möglich ist und welche Formen einer modernen katholischen Literatur daraus entstehen können.