À propos
Hier finden Sie Hinweise zu Veranstaltungen,
Empfehlungen zu Literatur, Film und Musik,
künstlerische und literarische Projekte von Ars Militans.
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Seminare
Wintersemester 2026/27
Georg Beuerlein und Waldemar Fromm: Alpenglühen. Bayern in Literatur und Film
Im Seminar sollen Bilder Bayerns in Film und Literatur im Spannungsfeld kultureller Identitätsbildungen analysiert werden. Einen Schwerpunkt wird der Diskurs über die Alpen bilden. Im Vordergrund stehen ästhetische Praktiken und gesellschaftliche Diskurse, die solche Bilder mit politischen, sozialen oder kulturellen Konnotationen anreichern. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind: Wie werden „Heimatfilme“ verfertigt, wie verfestigen sie sich, und wie werden sie kritisch transformiert bzw. dekonstruiert. Beispiele dafür sind Theaterstücke und Romane bzw. deren Verfilmungen von Ludwig Ganghofer, Wilhelmine von Hillern oder Peter Fleischmann sowie Filme von Arnold Fanck, Leni Riefestahl, Luis Trenker, Markus H. Rosenmüller oder Herbert Achternbusch. Vergleichend sollen Adaptionen der beiden Heidi-Kinderbücher der schweizer Autorin Johanna Spyri hinzugezogen werden.
Simon Schkade: Provinz und Moderne
Wenngleich die Provinz gemeinhin mit Rückständigkeit assoziiert wird, straft ein Blick in die Literaturgeschichte dem schnell Lügen. Von Flaubert und Stendhal, zu Kafka, Bernhard und Jelinek bis hin zu László Krasznahorkai suchen viele Autor:innen der literarischen Moderne ein Schreiben in der Provinz.
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Jens Kabisch
Imaginäre Freunde
25.06.2026 – 27.09.2026
In seiner Ausstellung „Imaginäre Freunde“ öffnet Jens Kabisch einen neuen Raum, in dem er sich poetisch mit dem Phänomen unsichtbarer Begleiter auseinandersetzt. Und Sie sind eingeladen ihn zu begleiten. Stellen Sie sich vor, es ist Sommer, und Sie nehmen sich vor, etwas für sich zu tun. Vielleicht haben Sie Lust, sich einem der großen Themen der menschlichen Psyche zu stellen: Wie stehen Sie zu ihren imaginären Freunden? Sie haben keine imaginären Freunde? Das ist schade. Oder haben Sie sie verloren? Der Münchner Künstler Jens Kabisch ist da für Sie und Ihre unsichtbaren oder verlorengegangenen imaginären Freunde. Kommen Sie vorbei im MaximiliansForum. Jeden Samstagnachmittag, drei Monate lang, begegnen Sie sich selbst und vielleicht auch Anderen, die auf der Suche sind. Bringen Sie Ihre Stofftiere oder nicht-sichtbaren imaginären Freunde mit. Wir freuen uns auf SIE und auf die IMAGINÄREN FREUNDE!
Ausstellungsplakat „Imaginäre Freunde“, MaximiliansForum 2026, Text: Jens Kabisch, Grafik: Alexandra Rusitschka